QR-Codes für Überweisungen – so dauert das Zurückzahlen nur noch fünfzehn Sekunden
Der letzte Schritt beim Abrechnen wirkt total simpel: einfach überweisen. In der Praxis bleibt genau hier alles hängen.
Um jemandem Geld zurückzuzahlen, musst du seine Kontonummer finden, sechsundzwanzig Ziffern abschreiben, sie prüfen und Betrag und Verwendungszweck eintippen. Das dauert zwei, drei Minuten, und ihr müsst beide gleichzeitig Zeit haben. Deshalb endet das Zurückzahlen so oft bei „Mach ich heute Abend“.
Was der QR-Code macht
Paragonix erzeugt einen QR-Code für die Überweisung im Standard, den die polnischen Banken nutzen. Wer zahlt, scannt ihn in seiner Banking-App und bekommt ein fertig ausgefülltes Überweisungsformular: Empfänger, Kontonummer und Betrag.
Bleibt nur noch eins – bestätigen.
Aus „Ich muss erst deine Kontonummer raussuchen“ werden so etwa fünfzehn Sekunden am Tisch, bevor überhaupt jemand aufgestanden ist.
Warum das besser ist, als die Kontonummer im Chat zu schicken
Drei Gründe, alle ganz praktisch:
- Du kannst dich nicht vertippen. Eine Kontonummer hat sechsundzwanzig Zeichen. Von Hand abgeschrieben ist sie manchmal falsch – und eine Überweisung auf das Konto eines Fremden rückgängig zu machen, dauert Wochen.
- Der Betrag ist schon eingetragen, also zahlt niemand „ungefähr so viel“ zurück oder rundet zu seinen Gunsten.
- Es passiert sofort. Was du direkt erledigen kannst, erledigst du meistens auch. Was du dir für später aufhebst, passiert oft nie.
So nutzt du ihn
Der Code erscheint beim Abrechnen in einer Gruppe, und zwar bei der Person, die Geld bekommt. Du zeigst ihn auf deinem Handy, und die andere Person scannt ihn mit ihrer Banking-App.
Damit der Code erzeugt werden kann, muss deine Kontonummer in deinem Profil gespeichert sein. Das machst du nur einmal.
Sobald die Überweisung angekommen ist, trägst du die Rückzahlung in Paragonix ein – der Gruppensaldo steht dann auf null, und die Erinnerungen hören auf.
Die drei Teile zusammen
Das ist der letzte von drei Beiträgen über regelmäßige Abrechnungen. Zusammen ergeben sie eine Kette:
- Gruppen rechnen aus, wer wem was schuldet, und verrechnen die Schulden miteinander, damit es so wenige Überweisungen wie möglich gibt.
- Erinnerungen nehmen dir das Hinterherlaufen ab.
- QR-Codes machen das Zurückzahlen selbst zu einer Sache von Sekunden.
Jeder Schritt hilft für sich schon ein bisschen. Aber erst zusammen sorgen sie dafür, dass sich Abrechnungen unter Freunden von selbst erledigen – ohne dass einer den Kassenwart spielen muss.